
Mesclun: Die feine Mischung junger Blätter für leichte, frische Salate
Der Begriff Mesclun bezeichnet eine Mischung aus jungen, zarten Blättern – meist Salaten und Kräutern –, die ursprünglich aus der provenzalischen Küche stammt. Das Wort leitet sich vom okzitanischen „mesclar“ ab, was so viel wie „mischen“ bedeutet.
Traditionell besteht ein echter Mesclun aus mindestens fünf verschiedenen Sorten. Dazu gehören unter anderem Feldsalat, Rucola, Kerbel, Eichenblattsalat oder Endivien – jede Sorte bringt ihre eigene Note: von mild bis leicht bitter oder nussig-pfeffrig.
In der Küche wird Mesclun auf drei Arten verwendet: als einfacher grüner Salat, als feine Beilage zu Fisch, Fleisch oder Käse, oder als Basis für kreative Salatkreationen.
Für die Zubereitung sollte man stets frische Blätter verwenden. Die Mischung wird sanft mit einem leichten Dressing (z. B. Olivenöl und Zitrone oder milder Essig) vermengt, damit die Struktur nicht zerstört wird. Ergänzt werden kann sie durch knackige Elemente wie Nüsse, Kerne oder frische Früchte.
Auch im eigenen Garten lässt sich Mesclun gut anbauen – meist als Saatmischung, die schnell keimt und mehrfach geerntet werden kann. Besonders im Frühling oder Herbst ist das Anpflanzen lohnenswert.
Kurz gesagt: Mesclun ist eine elegante, vielseitige und geschmacklich abwechslungsreiche Blattsalatmischung – ideal für feine, leichte Genussmomente.
Siehe auch: junge Blätter, Salatmischung, Feldsalat, Blattsalat, Dressing.
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