
Baguette: Das französische Stangenweißbrot mit Kultstatus
Die Baguette ist ein längliches Weißbrot französischen Ursprungs, das sich durch eine knusprige Kruste, eine luftige, grobporige Krume und eine charakteristische Stangenform auszeichnet.
Für das sogenannte „Baguette de tradition française“ dürfen ausschließlich Weizenmehl, Wasser, Hefe bzw. Sauerteig und Salz verwendet werden.
Typische Maße einer klassischen Baguette sind eine Länge zwischen etwa 55 und 70 cm und ein Gewicht von rund 250 bis 300 g.
In der Praxis dient die Baguette vielfach als Begleiter zu Käse, Wein, Salat oder Suppe – und wird oft einfach in Stücke gebrochen statt geschnitten.
Wichtig bei Kauf oder Genuss: Die Kruste sollte schön gold‑braun und möglichst knusprig sein, die Krume weiß‑cremefarben und mit unregelmäßigen großen Poren. Bei günstigeren Varianten kann die Krume dichter und die Kruste weniger ausgeprägt sein.
In Deutschland und anderen Ländern wird der Begriff „Baguette“ oft erweitert verwendet – auch für längliche Stangenbrote, die nicht exakt der französischen Tradition entsprechen.
Siehe auch: „Flûte“, „Ficelle“, „Baguette de tradition“.
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