
Cèlestine: Feine Streifen als Suppeneinlage oder Fischgarnitur
Der Begriff „Cèlestine“ (auch „à la Cèlestine“) bezeichnet in der klassischen Küche feine Streifen – meist aus Crêpeteig, Gemüse oder Fisch – die als Einlage in klaren Suppen oder als zarte Garnitur bei Fischgerichten verwendet werden.
Typischerweise wird ein sehr dünner Pfannkuchen (Crêpe) zubereitet, in feine Streifen geschnitten und kurz gegart oder blanchiert. Diese werden dann in einer klaren Suppe wie einer Consommé angerichtet – für eine elegante, strukturierte Präsentation.
Die Technik lässt sich auch auf Gemüse anwenden: zum Beispiel mit feinen Streifen von Lauch oder Karotten, oder bei Fisch wie in der „Sole à la Cèlestine“.
Ein bekanntes Pendant in der deutschsprachigen Küche ist die Flädlesuppe (in Bayern auch „Frittatensuppe“ genannt), bei der Pfannkuchenstreifen in Brühe serviert werden – dieselbe Idee in rustikaler Form.
Cèlestine steht also für Raffinesse, Leichtigkeit und eine filigrane Art der Präsentation, besonders geschätzt in der feinen französischen und klassischen Küche.
Siehe auch: Flädle, Consommé, klare Brühe, Crêpestreifen, Einlagesuppe.
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